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7.12.2016

Feierliche Einführungsveranstaltung zur Berufung von Dr. Klaus Peitgen als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Das St. Vinzenz Hospital hat anlässlich der Neubesetzung der Chefarztposition der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie -Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie zu einer feierlichen Einführungsveranstaltung eingeladen.

Nach einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle des St. Vinzenz Hospitals unter Leitung von Pastoralreferent Adolfo Terhorst fanden sich die Gäste zur Einführungsveranstaltung ein.

 

     

     

 

     

Die Veranstaltung im Medienzenztrum des St. Vinzenz Hospitals war sehr gut besucht, ca. 100 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter viele ehemalige Chefärzte des Hauses, Mitarbeiter und Weggefährten sowie die Familie von Dr. Peitgen.

Im ersten Teil des Symposiums begrüßte Verwaltungsdirektor Dr. Heller zunächst die Gäste, danach folgte ein musikalisches Intermezzo durch stimmungsvolle klassische Gitarrenmusik von Dr. G. Kluitmann, ehemaliger Chefarzt der Kinderklinik des Hauses.

Im Anschluss richtete Sr. Mediatrix Nies, die Aufsichtsratvorsitzende der GFO ein ausführliches Grusswort an die Teinehmer, in dem sie durch ein Gleichnis die Bedeutung von Handwerk und Medizin veranschaulichte.

Dr. Heller

Dr. Heller, Dinslaken

Frau Dr. Astrid Koch begrüßte den neuen Chefarzt als Ärztliche Direktorin des Hauses und betonte, dass bereits seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte zwischen Dr. Peitgen, ihr und anderen Ärzten des St. Vinzenz Hospitals und der Dinslakener Region bestanden haben, man habe sich gegenseitig nie aus den Augen verloren. Umso glücklicher sei sie nun, gemeinsam mit Dr. Peitgen, der ein ausgewiesener Spezialist im Bereich der Minimal Invasiven Chirurgie und der gastroenterologischen Chirurgie sei, bewährte und neue Methoden anbieten und anwenden zu können, erste "Rendez-Vous-Manöver" hätten bereits im OP-Saal stattgefunden.

Der stellvertretende Bügermeister Dinslakens Herr Eyüp Yildiz sprach in seinen Grußworten die Bedeutung des St. Vinzenz Hospitals als "Krankenhaus in der Stadt und für die Stadt" über mehr als ein ganzes Jahrhundert an und betonte, wie wichtig es sei, dass gute Ärzte in den Dinslakener Krankenhäusern arbeiteten. Er schloss seine Rede mit einem bergmännischen "Glückauf"

Herr Hans Adolf Müller erörterte nach einer kurzen Laudatio auf den neuen Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Peitgen, den er seit vielen Jahren aus seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Knappschaftskrankenhäuser kennt, die Frage, warum einige Krankenhäuser erfolgreich sind, andere aber nicht. Der Schlüssel zum Erfolg ist nach Herrn Müller der Wille zur Veränderung und der Mut zur Investition und zur Schaffung neuer, marktangepasster Strukturen.

    Dr. Kluitmann, Dinslaken

    Sr. Mediatrix Nies, GFO Olpe

    Dr. A. Koch, Dinslaken

    E. Yildiz, Dinslaken

    H.A. Müller, Remscheid

    Dr. K. Peitgen, Dinslaken

Abschliessend sprach der neue Chefarzt Dr. Peitgen zu den Gästen, indem er seine Ausführungen unter drei Themenbereiche stellte: "Emotion-Passion-Vision". Nachdem er in den ersten fünfeinhalb Jahren seiner ärztlichen Tätigkeit im St. Vinzenz Hospital entscheidende Prägungen erfahren hatte, konnte er in den folgenden "25 Wanderjahren" akademische Einflüsse an den Universitätsklinken Essen wahrnehmen, viel Kreativität in der Gründung des ersten Zentrums für Minimal Invasive Chirurgie an den Kliniken Essen-Mitte einbringen und zuletzt zum erfahrenen Chefarzt im Knappschaftskrankenhaus Bottrop heranreifen.

Dr. Peitgen dankte seinen anwesenden chirurgischen Lehrern Dr. Schweden und Prof. Eigler und den anderen Kollegen der letzten 3 Jahrzehnte. Er ging auf die besondere Bedeuting des Begriffs "Vertrauen" in der Chirurgie ein und dankte seinem Oberarzt Dr. Ch. Pitt und Frau Mulder für das Vertrauen, ihn nach Dinslaken zu begleiten und Frau Dr. Take und den anderen Kollegen für das Vertrauen, im St. Vinzenz geblieben zu sein.

Die klare Vision des St. Vinzenz Hospitals sei entscheidend gewesen und deckungsgleich mit seiner Vision für die Viszeralchirurgie. Das bedeutet im Einzelnen: Neudefinition und Neugestaltung der Vinzenz-Viszeralchirurgie im Kontext der bereits sehr erfolgreichen Kliniken und basierend auf dem christlichen Grundverständnis im St. Vinzenz Hospital unter dem Motto: „ Alles, was Dinslaken und die Region brauchen, wird im Dinslakener Stadtkrankenhaus – dem St. Vinzenz Hospital – mit technischer Perfektion in Kombination mit menschlichem Umgang umgesetzt !“, so Dr. Peitgen.

Neben vielen organisatorischen Massnahmen wurden die zukünftigen klinischen Schwerpunkte und deren geplante Entwicklung aufgezeigt. Die onkologische Chirurgie von Magen- und Darm, Leber und Pankreas, die endokrine und die Hernien-Chirurgie, die funktionelle Refluxchirurgie und die Adipositaschirurgie werden demnach zukünftig Schwerpunkte der Klinik werden.

"All diese Dinge und Entwicklungen werden nur durch ein gutes, lebendiges und motiviertes Team in einem Krankenhaus mit dem Willen zur Veränderung möglich sein!" - so schloss Dr. Peitgen seinen Vortrag.

 

 

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