www.viszeralchirurgie-dinslaken.de

    Operationsdauer : ca 30-90 Minuten

    Patienten-Informationsbroschüre hier

    Stationär : 2-5 Tage oder ambulant

    Anteil minimal invasiver Operationen: 80%

Unsere Hernienchirurgie wurde ausgezeichnet mit dem Zertifikat "Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" der DGAV, der Chefarzt wird in der Focus Ärzteliste "Hernienchirurgie" 2016 + 2017 geführt.

                         

Dem statistischen Bundesamt zufolge werden knapp 50.000 Narbenhernien pro Jahr in Deutschland operiert, deren Rezidivrate insgesamt bis zu 50% erreicht.  Werden Netze bei Narbenhernienoperationen genutzt, sinkt die Rezidivrate auf immerhin noch 15%. Weltweit werden jährlich circa eine Million Mesh-Implantationen bei Narbenhernienoperationen durchgeführt. Die Industrie hat mehrere Netze entwickelt, die es aufgrund unterschiedlicher Grundlagen (Netzmaterial, Beschichtung, Netzstruktur) erlauben, diese auch intraperitoneal ohne die gefürchtete Adhäsionsbildung und Fistelentwicklung implantieren zu können. Neueste Entwicklungen sind sogenannte biologische Netzimplantate, die aus bovinen, porcinen oder humanen Bindegeweben produziert werden. Der Stellenwert dieser neuartigen Implantate ist aber noch weitestgehend unklar.

Als Standardoperation bei Narbenhernien hat sich mittlerweile die konventionelle Sublay-Technik durchgesetzt, die neben vielen anderen Methoden zur Anwendung kommt. Wachsender Popularität erfreut sich allerdings auch die laparoskopische netzgebundene Narbenhernienreparation, die oft als „lap-IPOM“ (laparoskopische intraperitoneale onlay-Meshplastik) oder auch als „LVHR“ (laparoscopic ventral hernia repair) bezeichnet wird. Weniger bekannt ist allgemein, dass auch bei dieser Operation, abgesehen von den unterschiedlichen eingesetzten Netzen und anderen technischen Varianten, zwei grundsätzlich unterschiedliche Varianten dieser Operation durchgeführt werden: Bei der klassischen und etwas älteren Methode wird der Bauchdeckendefekt mit einem intraperitonealen und an den Bruchlückenrändern mit einiger Überlappung eingebrachtem Netz überbrückt („bridging IPOM“). Die andere Variante beinhaltet den laparoskopischen Bruchlückenverschluss mit anschließender Verstärkung der geschlossenen Bruchlücke durch ein intraperitoneal  über die vernähte Bruchlücke eingebrachtes und befestigtes Netz („suturing concept“ oder „suturing IPOM“). Dies bedeutet für die erstgenannte Methode eine methodenimmanente Hohlraumbildung mit potentieller postoperativer hartnäckiger Serombildung und für die „suturing IPOM“-Methode eine Erhöhung der Operationskomplexität durch die schwierigen und oft zeitraubenden Nähte zum Bruchlückenverschluss.

Narbenhernienoperationen 

Netz-Methoden

  • Laparosk. IPOM-Verfahren (endoskopisch)
  • Sublay-Hernienoperation (konventionell)

Netzfreie Verfahren

  • Mayo-Plastik 
  • Randwallverstärkte Nahtplastik (konventionell)

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